A.D. 2004 BIS HEUTE

Der Anfang

In 2004 fand ich den Weg nach Hammel. Ein wenig Phantasie war schon erforderlich, um das Potential zu sehen. Aber ich gebe zu, dass das Ganze so wie es heute aussieht, nicht der Plan von Beginn an war. Viele Entscheidungen waren zu fällen, jede für sich. Irgendwann tat sich ein Weg auf und er wurde beschritten. Den Beginn machte die Fruchtscheune aus ca. 1850, die in 2004 zu unserem Wohnhaus umgebaut wurde.

2009

 Im Jahr 2009 hat sich unsere Familie dazu entschlossen, den Hof insgesamt wieder zum Leben zu erwecken und nach und nach allen Gebäuden auf dem 3 ha großen Gelände wieder eine nutzenbringende Funktion zu geben. Das war nun wirklich eine Herausforderung. Wir sprechen hier bis heute (2023) von insgesamt ca. 3.000 qm Wohn- und Nutzfläche.

Der Hof soll leben 2012-2016

Nach der Entscheidung „für“ den Hof fingen die Planungen an. Zunächst wurde die Generalsanierung des alten Wohnhauses in Angriff genommen. Es wurden 3 Wohneinheiten errichtet. Im Anschluss erfolgte die Sanierung des Daches des alten Dielengebäudes mit einer Dachfläche von 600 qm.

In 2015 bis 2016 erfolgte der Umzug des Steuerberatungsbüros aus Lindern in die alte Scheune nach Hammel. Hierfür wurden ca. 160 qm Stallfläche in Büroflächen umfunktioniert. Gleichzeitig installierten wir ein Blockkraftheizwerk, das seitdem den Hof mit Strom und Wärme versorgt.

Das Mehrgenerationenprojekt 2017

In 2017 reifte der Gedanke, den Hof mit einer neuen Art von Wohnkonzept zu ergänzen. Das Wort "Mehrgenerationenhof" spukte in unserem Kopf. Und da es eine Eigenart von uns ist, nicht lange mit Entscheidungen schwanger zu gehen, ging es an die Planung und recht zügig darauf an die Umsetzung. Unsere Idee fand Unterstützer bei den Entscheidungsträgern der Gemeinde Lastrup und beim Bauamt in Cloppenburg und so wurde alles in die Tat umgesetzt.

Erweiterung um das Kreativprojekt (2020-2022)

Es tut sich etwas. Wie auf dem Bild links zu sehen ist, kommt noch einiges hinzu.

Wenn alles glatt geht können das erste Häuschen in diesem Jahr, die übrigen sechs Häuser Anfang nächsten Jahres bezogen werden.

Das Hindernis Corona ist überwunden; die behördlichen Schritte auch zum größten Teil.

Wir wollen mit diesem Teil die kreative Komponente noch mehr betonen, d.h. die Schaffung weiterer Räume wie Seminarhaus, Hofladen, eine zusätzliche, mittlerweile dann 4. Werkstatt auf dem Hof sollen entstehen und zum Werkeln einladen. 

Fast am Ziel (2023)

Mitte des Jahres ist das Projekt von seinen Räumlichkeiten her so gut wie fertig. In diesem Jahr entstehen noch zwei Holzrahmenhäuser a 80 qm und ein Fachwerkwohnhaus (80 qm). Hofladen und Ferienwohnungen konnten ihrer Bestimmung übergeben werden. Das Seminarhaus ist so gut wie startbereit.

Aber: Wir sind nie fertig! Daran möge sich ein jeder erinnern, der hier wohnt oder sich vorstellt hier zu wohnen. Das Leben auf dem Hof ist durch ein Miteinander geprägt. Nicht grummeln und verstecken (muss auch mal sein: klar!). Es gilt: Ansprechen und anpacken!