Eine „verhängnisvolle“ Motorradtour

Alles soll schnell gehen 2004

Im Mai 2004 war ich mit meinem Motorrad auf einer Sonntagstour, um die nähere Umgebung zu erkunden. Bisher lebte ich in Lindern. Als ich durch Hammel fuhr und den verfallenen Wienken-Hof entdeckte, ging alles ganz schnell. Dieser Hof musste es sein und in nicht einmal 4 Monaten Bauzeit wurde die alte Fruchtscheune in Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde zu unserem Wohnhaus umgebaut.

2009

 Im Jahr 2009 hat sich unsere Familie dazu entschlossen, den Hof insgesamt wieder zum Leben zu erwecken und nach und nach allen Gebäuden auf dem 3 ha großen Gelände wieder eine nutzenbringende Funktion zu geben. Das war nun wirklich eine Herausforderung. Wir sprechen hier bis heute (2020) von insgesamt zusätzlichen 1.500 qm Wohn- und Nutzfläche.

Der Hof soll leben 2012-2016

Nach der Entscheidung „für“ den Hof fingen die Planungen an. Zunächst wurde die Generalsanierung des alten Wohnhauses in Angriff genommen. Es wurden 3 Wohneinheiten errichtet. Im Anschluss erfolgte die Sanierung des Daches des alten Dielengebäudes mit einer Dachfläche von 600 qm.

In 2015 bis 2016 erfolgte der Umzug des Steuerberatungsbüros aus Lindern in die alte Scheune nach Hammel. Hierfür wurden ca. 160 qm Stallfläche in Büroflächen umfunktioniert. Gleichzeitig installierten wir ein Blockkraftheizwerk, das seitdem den Hof mit Strom und Wärme versorgt.

Das Mehrgenerationenprojekt I 2017

In 2017 reifte der Gedanke, den Hof mit einer neuen Art von Wohnkonzept zu ergänzen. Das Wort "Mehrgenerationenhof" spukte in unserem Kopf. Und da es eine Eigenart von uns ist, nicht lange mit Entscheidungen schwanger zu gehen, ging es an die Planung und recht zügig darauf an die Umsetzung. Unsere Idee fand Unterstützer bei den Entscheidungsträgern der Gemeinde Lastrup und beim Bauamt in Cloppenburg und so wurde alles in die Tat umgesetzt.

Erweiterung um das Kreativprojekt II (2020)

Es tut sich etwas. Wie auf dem Bild links zu sehen ist, kommt noch einiges hinzu.

Wenn alles glatt geht können das erste Häuschen in diesem Jahr, die übrigen sechs Häuser Anfang nächsten Jahres bezogen werden.

Das Hindernis Corona ist überwunden; die behördlichen Schritte auch zum größten Teil.

Wir wollen mit diesem Teil die kreative Komponente noch mehr betonen, d.h. die Schaffung weiterer Räume wie Seminarhaus, Hofladen, eine zusätzliche, mittlerweile dann 4. Werkstatt auf dem Hof sollen entstehen und zum Werkeln einladen.